Inmitten des waldreichen Helenentales, dort wo der
Schwechatbach einen Bogen macht und das Tal sich weitet, liegt die grüne Insel, auf der im 18. Jahrhundert Kaiserin Maria Theresia Holzfäller aus der „Krain“ zur Urbarmachung des Helenentals ansiedelte. Diese Arbeiter errichteten eine Milchschenke, aus der später das beliebte Ausflugsziel die „Alte Krainerhütte“ wurde. Oft machte Kronprinz Rudolf hier auf der Fahrt zum Jagdschloss in Mayerling Station.
Heute steht an dieser Stelle, in einer weitläufig angelegten Parkanlage (55.000 m²), das Franz-Schulz-Erholungshaus des Kriegsopfer- und Behindertenverbandes für 91 erholungssuchende Gäste.
Das Helenental ist voller Leben. Der Bach, die charakteristische Au-Landschaft und der dichte Mischwald ergeben den idealen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Waldbewohner wie Wildschweine und Rehe sind hier ebenso zu finden, wie die rote Waldameise und die in ihrem Bestand bedrohte Äskulapnatter. An sonnigen Tagen kann der Wanderer eine bunte Vielfalt von Schmetterlingen beobachten. Das Waldbrettspiel, der kleine Eisvogel und das Weißfleckwidderchen begegnen uns besonders häufig.